Bildsprache
/ EINFÜHRUNG IN KAPITEL 6
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Mehr Informationen6.2 Generelle Qualität der Bildsprache
In der Unterkategorie Generelle Qualität der Bildsprache wird zunächst die technische Qualität geprüft. Hierbei geht es um Schärfe, Auflösung und Definition. Dabei wird bewertet, ob bestimmte Bildbereiche in dem Bild wegbrechen, z. B. steht weiß auf weiß. Dann wird die Gestaltungsqualität analysiert. Hierzu zählt der Schärfe-/Unschärfebereich, die Lichtführung und die Perspektive. Ebenso zählt der Fläche und Form-Rhythmus, die Komposition sowie die Motivwahl. Bei der Fotografie bezieht dies auch das Casting und die Location ein. Ferner wird die dramaturgische Qualität der Bildsprache analysiert. Ist die Fotografie oder Illustration eindeutig, prägnant, ist sie gar innovativ und vermag die Bildsprache eine Geschichte zu erzählen.
FRESENIUS MEDICAL CARE
Geschäftsbericht 2015
6.3 Aussagekraft und Unternehmensbezogenheit
Bezüglich der Aussagekraft und der Unternehmensbezogenheit wird geprüft, ob die Bildsprache gezielt Informationen oder Emotionen vermittelt oder ob sie im Sinne einer Bildbeschreibung lediglich Bild-Text-Redundanzen wiedergibt.
Die Bildsprache sollte auch unter Gender- und Diversity-Aspekten bestehen können. Bei der Fotografie von Frauen ist zu prüfen, ob die Darstellung nach Aufgabe, Funktion und Position im Unternehmen angemessen erfolgt und keine geschlechtsspezifischen Klischees bedient. Nach Diversity-Aspekten sollte die Bildsprache Menschen aller Altersstufen, kultureller Herkunft oder sexueller Orientierung (die man zugegebenermaßen, den Personen nicht ansieht) ebenso wie Handicapped-Persons berücksichtigen. Last but not least wird geprüft, inwieweit die Unternehmenspersönlichkeit in der Bildauffassung repräsentiert ist.
NOVARTIS
Geschäftsbericht 2007
AIR BERLIN
Geschäftsbericht 2009
6.4 Eigenständigkeit und Durchgängigkeit
Hier wird geprüft, ob ein eigenständiges, d.h. themen- und unternehmensbezogenes Bildmaterial verwendet wurde oder ob mit sogenannten Stock-Bildern aus Datenbanken gearbeitet wurde (was für beliebigen Kontext spricht und nicht glaubwürdig wirkt).
Weiterhin ist zu prüfen, ob Unverwechselbarkeit und ein Wiedererkennungswert vorliegen. Außerdem sollten Foto- oder Illustrations-Auffassung homogen erscheinen und nicht wie Stückwerk aus unterschiedlichen Publikations-Zusammenhängen wirken.
Die Bildgröße und Bildfunktion sollten durchdacht und stimmig sein. Die Darstellung der Gesamtanlage eines Industrie-Komplexes funktioniert in »Briefmarkengröße« nicht, eine Detailaufnahme auf einer Doppelseite platziert, kann Geschichten erzählen.
MG TECHNOLOGIES
Geschäftsbericht 2004
PORSCHE
Geschäftsbericht 2017
HARPEN
Geschäftsbericht 2001
6.5 »Best Practice« Beispiele im Videoformat
ZUMTOBEL GROUP
Geschäftsbericht 2008/09
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Mehr InformationenGFK GRUPPE
Geschäftsbericht 2008
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Mehr InformationenTHE LINDE GROUP
Geschäftsbericht 2009
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